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RAL Gütezeichen Kerzen

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Kerzen anno dazumal

Es gibt Kerzen in allen erdenklichen Formen und Farben, mit Glitter oder Duft: Die Kerze ist ein stimmungsvoller Schmuck. Doch es dauerte Jahrhunderte, bis sich das, was heute als Kerze bekannt ist, zu dieser Form entwickelte. Denn die Lichtquellen, die früher mit dem Ausdruck Kerze bezeichnet wurden, hatten mit dem Erscheinungsbild unserer Zeit wenig gemeinsam. So wurden beispielsweise Stroh, Hanf oder Schilfrohr mit Harz oder Fett getränkt, entsprechend war der Geruch. Minderwertige Rindernieren- und Hammelfette bildeten jahrhundertelang den Grundstoff für die Kerzenherstellung. Das teuere Bienenwachs war lange Zeit Kirchen und Fürstenhäusern vorbehalten. Erst im 15. Jahrhundert hielt die Bienenwachskerze auch in der guten Stube der reichen Bürgerhäuser Einzug.

Ende des 18. Jahrhunderts, als die ersten größeren Produktionsstätten entstanden, fanden Kerzen weitere Verbreitung. Die Kerze in ihrer heute bekannten Form gibt es erst seit 1825. Die Qualität der Kerze macht nicht nur gutes Wachs aus, sondern auch der Docht.
Dochte von Talglichtern, die bis Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet  wurden, mussten ständig gekürzt werden, um Rußentwicklung und Tropfen zu verhindern. So wünschte sich Goethe: „Wüsste nicht, was die Besseres erfinden könnten, als dass die Lichter ohne Putzen brennten.“ Viele Jahrhunderte stellte die Kerze neben dem Kienspan die einzige Lichtquelle dar. Heute dient sie vor allem als Dekoration.

RAL-GZ 041

Hier finden Sie die Allgemeinen Güte- und Prüfbestimmungen für Kerzen – RAL-GZ 041.

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